Gesundheit: jeder für sich, aber auch alle miteinander. Coaching und Mediation für Phasen, in denen sich Probleme abzeichnen

Was tun, wenn es kriselt? Wenn über den Flurfunk Informationen geschickt werden wie „Person A macht dauend Fehler, aber Person B unternimmt nichts“ – dann ist es Zeit für eine Verhältnisprävention.

Herr M. war stets vorbildlich und loyal. Jetzt hat er ein Problem
Herr M. ist seit 14 Jahren im Unternehmen. Er achtet auf seine Gesundheit, ernährt sich gesund und sorgt für ausreichend Ausgleich. (Dies zählt zur Verhaltensprävention.)

Seit einigen Monaten aber bekommt er ein wachsendes Problem: Der neue Abteilungsleiter will den Angestellten mehr Freiheit und Verantwortung überlassen – grundsätzlich eine zu begrüßende Haltung. Dabei bleibt aber die Klarheit auf der Strecke. Herr M. gerät zunehmend in eine Zwickmühle, möchte einerseits seine Arbeit weiterhin ausgezeichnet leisten, weiß aber immer öfter immer weniger, was genau von ihm erwartet wird. Er vertraut sich einem Kollegen an, der seinerseits beim Mittagessen einer Kollegin davon erzählt. So nehmen die Dinge ihren Lauf …

Verhältnisprävention – oder: Wie gestalten wir ein für alle förderliches Miteinander?
Zur Verhältnisprävention kann im Fall von Herrn M. und seiner Abteilung ein klärendes, moderiertes Gespräch zwischen Herrn M. und seinem Vorgesetzten zählen, in dem das Kommunikationsverhalten analysiert, die Wirkungen beschrieben und einfach umsetzbare Veränderungen zur Optimierung herausgearbeitet werden. Es geht also um das Verhältnis, den Bezug der Menschen zueinander und auch um die Verhältnismäßigkeit, mit der Abläufe beschrieben und bewertet werden.

Verhältnisprävention: auch ein Plus für die Führungskraft
In einem hierarchieumfassenden, moderierten Gespräch, in dem ergebnisorientiert gearbeitet wird, arbeiten wir die Stärken, Kompetenzen und Ressourcen in den Arbeitsabläufen heraus. Zu den angestrebten Ergebnissen zählt:
• Erkennen von Kommunikationslücken – „Ich dachte, das war schon klar …“
• Sinn von Re-Briefings: „So habe ich es verstanden, setzen wir es so um?“
• Entscheidungsfreiheiten: „Was soll ich alleine entscheiden, wo stimmen wir uns ab?“
• Welche Bedeutung soll ich Verhalten A und Verhalten B geben?

Verhaltens- und Verhältnisprävention

Verhaltens- und Verhältnisprävention: was kann der Mitarbeiter für sich tun, was ist am Miteinander optimierbar?

Verhaltensprävention und Verhältnisprävention – Employability at it’s best

Unsere Angebote zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention

• Workshops zum Thema Stressbewältigung: ein Tag in Ihrem Unternehmen für einen souveränen Umgang mit Stress
• Seminare und Workshops zur Resilienz: „Eine dicke Haut wachsen lassen, widerstandsfähig werden und Zuversicht üben“
• Kommunikationstrainings: „Habe ich diesen Auftrag so richtig verstanden?“ Über Re-Briefings und schlankes Dialog-Design
• Früherkennung: „Überbelastung erkennen, bevor sie Schaden anrichtet.“

Während das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung im Rahmen des BGM in großen Unternehmen meistens umgesetzt wird, wird es von mittelständischen Firmen noch nicht ausreichend genutzt. Auch dort lassen sich mit einfachen Maßnahmen und Konzepten hervorragende Wirkungen erzielen: Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, sie arbeiten effizienter und bleiben gesund, wenn die Arbeitsprozesse an den entscheidenden Punkten optimiert werden.

„Wir haben doch die Arbeitsplatzsicherheit schon verbessert …“
In vielen Firmen wird immer noch davon ausgegangen, man wäre mit gefahrabwehrenden Maßnahmen auf der sicheren Seite. Tatsächlich ist die Abwehr physischer Gefahren heute weit vorangeschritten:
• die Pflicht, einen Helm zu tragen
• die Plicht, Schutzbrillen aufzusetzen
• die Vorschrift, Schutzkleidung und -Schuhe zu tragen …
… im produzierenden Betrieb, auf der Baustelle und im Serviceeinsatz sind solche und ähnliche Maßnahmen zur Verhinderung von Unfällen notwendig und gut.

Die „neue“ Gesundheitsgefahr in den Unternehmen geht nicht von Stromschlag, Verbrennungen oder herabfallenden Bauteilen aus. Die Gefahren heute bestehen überwiegend aus sogenannten weichen Faktoren: psychischen Gefährungen, die nach einiger Zeit ähnlich gravierende Gesundheitsgefahren bedeuten können wie ein Unfall.